Kraftübertragung meint hier den Weg der Kraft vom Bein über Fuß und Radschuh zum Pedal. Die Studie misst diesen Weg an seiner engsten Stelle – der Schnittstelle zwischen Fuß und Schuh.
Abbildung 1 – Gesamtkraft je Messung
- ohne Radschuheinlage
- mit Winsole
| Messung | ohne Einlage (N) | mit Winsole (N) | Differenz (N) |
|---|---|---|---|
| 1 | 290 | 300 | +10 |
| 2 | 130 | 260 | +130 |
| 3 | 400 | 580 | +180 |
| 4 | 360 | 370 | +10 |
| 5 | 90 | 150 | +60 |
| 6 | 80 | 110 | +30 |
| 7 | 190 | 260 | +70 |
| 8 | 120 | 150 | +30 |
| 9 | 110 | 120 | +10 |
Die drei Kernaussagen
1. Richtung: In allen Druckanalysen wurde eine Steigerung der Kraft gemessen. Eine Kraftreduktion trat in keiner Messung auf.
2. Größenordnung: Der mittlere Kraftzuwachs beträgt 58 N.
3. Streuung: Die Spannweite reicht von 9 N bis 180 N. In dieser Datenreihe entfällt der größte Zuwachs auf Messung 3 (400 N → 580 N), der kleinste auf Messung 1 (290 N → 300 N).
Druckniveau und Zuwachs
Auffällig ist, dass bei höheren Druckmomenten auch der Kraftzuwachs höher ausfiel. Die Studie erklärt dies damit, dass Fuß- und Kniegelenke bei hohen Leistungen am Pedal einen besonders hohen Druck stabilisieren und potenzielle Instabilitäten kompensieren müssen – genau dort setzt die Stützung durch die Einlage an.
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- Links-Rechts-SymmetrieAbweichung von der 50/50-Verteilung: 7,4 N ohne Einlage, 1 N weniger mit Winsole.
- DruckverteilungDie Druckbilder aus Abbildung 3 und die Konzentration Richtung Großzehengrundgelenk.
- FAQ zur StudieÜber 40 Fragen und Antworten zur Studie – inklusive dem, was sie ausdrücklich nicht aussagt.