Die Patentschrift enthält drei Figuren. Zwei zeigen die Einlage in der Draufsicht mit Bezugszeichen und Maßen, eine zeigt sie perspektivisch. Jede Zeichnung ist unten einzeln erläutert.
Bezugszeichen im Überblick
| Zeichen | Bedeutung |
|---|---|
| 1 | Schuheinlage |
| 2 | Sohlenförmiger Träger aus Trägermaterial |
| 3 | Flächige Versteifung aus Versteifungsmaterial |
| 3a | Mittelfußbereich der Versteifung |
| 3b | Rückfußbereich der Versteifung |
| 3c | Vorfußbereich der Versteifung |
| 4 | Umriss bzw. Rand des Trägers |
| 7 | Medialer Spangenschenkel |
| 8 | Lateraler Spangenschenkel |
| 9 | Fersenaussparung zwischen den Spangenschenkeln |
| L1 | Länge des medialen Spangenschenkels |
| L2 | Länge des lateralen Spangenschenkels |
| A | In den Figuren eingezeichnete Achse |
Fig. 1 – Draufsicht mit vollständiger Versteifungskontur

Was zeigt die Zeichnung?
Fig. 1 zeigt die Schuheinlage (1) von oben. Sichtbar sind der sohlenförmige Träger (2) mit seinem Umriss (4) und die darin liegende, flächig kleinere Versteifung (3) über alle drei Zonen: Vorfuß (3c), Mittelfuß (3a) und Rückfuß (3b).
Dargestellte Bauteile
- 2Sohlenförmiger Träger
- 3 / 4Versteifung innerhalb des Trägerumrisses
- 3a / 3b / 3cMittelfuß-, Rückfuß- und Vorfußbereich der Versteifung
- 7 / 8 / 9Medialer und lateraler Spangenschenkel mit Fersenaussparung
- L1 / L2Unterschiedliche Längen der beiden Spangenschenkel
Warum so konstruiert?
Die Zeichnung macht sichtbar, worin sich die Konstruktion vom Stand der Technik abgrenzt: Die Versteifung ist kleiner als der Träger, im Rückfuß spangenförmig geöffnet und im Vorfuß nur lateral als schmale Zunge geführt.
Fig. 2 – Draufsicht mit Bemaßung von Mittel- und Rückfuß

Was zeigt die Zeichnung?
Fig. 2 zeigt die Einlage ebenfalls in Draufsicht, mit dem Schwerpunkt auf Mittelfußbereich (3a) und Rückfußbereich (3b). Eingezeichnet sind die Achse A sowie die Maße L, L1, L2 und T.
Dargestellte Bauteile
- 3aMittelfußbereich der Versteifung
- 3bRückfußbereich der Versteifung
- 7 / 8Medialer (7) und lateraler (8) Spangenschenkel
- L1 / L2Längen der Spangenschenkel entlang der Sohlenlängsrichtung
- A / L / TAchse und weitere in der Zeichnung eingetragene Maßangaben
Warum so konstruiert?
Die Bemaßung dokumentiert das kennzeichnende Merkmal des Hauptanspruchs: L1 (medial) ist größer als L2 (lateral). Die Asymmetrie ist damit nicht zufällig, sondern konstruktiv festgelegt.
Fig. 3 – Perspektivische Darstellung der Einlage

Was zeigt die Zeichnung?
Fig. 3 zeigt die Schuheinlage (1) perspektivisch. Erkennbar sind die räumliche, dreidimensionale Ausformung des Trägers und die Materialstärke der Einlage.
Dargestellte Bauteile
- 1Schuheinlage in perspektivischer Ansicht
- 5In der Zeichnung mit einem Pfeil gekennzeichneter Bereich der Einlage
Warum so konstruiert?
Während Fig. 1 und Fig. 2 die Flächenaufteilung zeigen, macht Fig. 3 deutlich, dass es sich nicht um ein flaches Blatt, sondern um einen räumlich geformten Körper handelt.
Geplant ist, diese Zeichnungen künftig interaktiv erläuterbar zu machen: Bezugszeichen anklicken, Erklärung einblenden.
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